Kunsthaus Koldenhof - Künstler der Galerie
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Lesung, Bernd Wagner: 'Die Sintflut in Sachsen', Roman

Sonntag, 30.August um 17:00,  Bernd Wagner liest Prosa
1948
 Als Kind einer Handwerkerfamilie im sächsischen Wurzen  geboren.  Schulbesuch und Lehre als Maurer.  1966  Abitur und Beginn eines Lehrerstudiums (Deutsch und Kunsterziehung) an der Pädagogischen Hochschule Erfurt.  Erste Gedichte.  1970  Anstellung als Lehrer in Schmachtenhagen, Mark  Brandenburg.  Nebenbei schriftstellerische Arbeit. Erste Veröffentlichungen in Anthologien.  1973  Anderthalbjähriger Grundwehrdienst bis 1975.  Danach Kontakte zur Berliner Literaturszene.  Sarah Kirsch übernimmt die Mentorschaft für den Eintritt in den Schriftstellerverband.  1976  Ein erster Band mit Erzählungen erscheint im Aufbau-Verlag.   Protest gegen die Ausbürgerung Wolf Biermanns.  1977  Ausstieg aus dem Lehrerberuf und Übersiedlung nach Berlin.  Arbeit als freier Autor, Maurer und Helfer bei archäologischen Grabungen.  Veröffentlichung eines Gedichtbandes, mehrerer Prosabände und Kinderbücher.  1983  Da die Veröffentlichung kritischer Texte immer schwieriger wird, gemeinsam mit Uwe Kolbe und Lothar Trolle Gründung der selbstedierten Zeitschrift Mikado. Sie entwickelt sich zur auflagenstärksten und literarisch bedeutendsten Samisdat- Publikation in der DDR. Zunehmende Repressionen durch die Staatsorgane.  1985  Antrag auf Entlassung aus der Staatsbürgerschaft der DDR und  anschließende Übersiedlung nach Westberlin.  Weitere Mitarbeit bei Mikado.  Arbeitslosigkeit.  Bei Luchterhand erscheinen Sammlungen der Erzählungen und Gedichte.  1989  Archivar im Deutschen Filmarchiv.   Die Auflösung der DDR löst eine literarische Auseinandersetzung in Form von Erzählungen und Essays aus, die bei Rowohlt unter dem Titel Die Wut im Koffer erscheinen.  Freier Autor.  1991  Zusammenarbeit mit Heiner Sylvester Arbeit an dem Dokumentarfilm Vom Fest und seinen Gästen.  Ausstrahlung im Sender Freies Berlin. 1992  Beginn der Arbeit an dem umfangreichen  Gegenwartsroman Paradies, die durch ein Stipendium des Deutschen Literaturfonds Darmstadt unterstützt wird.  1997  Paradies erscheint. 1999  Die Literatursatire Club Oblomow erscheint. Einladung an die University of Kentucky, Lexington. Anschließend Reise durch Nordamerika und Mexiko.  2001  Verstärkte journalistische Tätigkeit.   Publikationen u.a. in Die Zeit, Frankfurter Rundschau, Die Welt, Literaturen, Cicero, DeutschlandRadio.  Teilnahme an einem Internationalen Schriftstellertreffen in Südkorea.  2002  Wie ich nach Chihuahua kam. Eine amerikanische  Reise erscheint.  Viermonatiges Stipendium in der Villa Decius, Krakow.  2003  Arbeit als Vermessungshelfer. 2006  Beginn der Arbeit am autobiographischen Roman Die Sintflut  in Sachsen.  2008  Berlin für Arme erscheint.  Die italienische Übersetzung von Berlin für Arme erscheint in der Arcana Editioni Srl, Roma.  2011  Rückkehr zur Poesie. Stipendium der Stiftung Preußische  Seehandlung.  2012  Wahl zum ersten Stadtschreiber von Magdeburg erscheint. 2013  Das von März bis September geführte Tagebuch Wahl zum ersten Stadtschreiber von Magdeburg wird zunächst als Blog, dann als Buch unter dem Titel Die Straße kräht Coqui. Magdeburger Journal in der „bibliothek forum gestaltung“ veröffentlicht.  2013  Den Berliner Blinden. Gedichte und Epigramme erscheint.   Von März bis Oktober Stadtschreiber in Magdeburg.  Gemeinsame Lesungen mit dem Musiker Martin Müller, der die Vertonungen einiger Gedichte vorträgt. 2014  Organisation und Moderation der Lesereihe "Die Mittwochsgesellschaft" im "forum gestaltung" Magdeburg. 2015  Ab März ehrenamtliche Arbeit im Botanischen Garten Berlin,  Abt. Sumpf und Niederungen.   Abschluss der Arbeit an Die Sintflut in Sachsen.  Die politische Satire Mao und die 72 Affen. Die geheimen Memoiren des Ewigen Vorsitzenden entsteht und erscheint als Privatdruck.  2016  Anlage und Pflege des Baumbeetes Zur wilden Pracht vor der  Kreuzbergstraße 22.  Von Mai bis September Stipendiat im "Künstlerhof Schreyahn", Wendland.   Veröffentlichung des in dieser Zeit entstandenen Tagebuches Unter Tieren.   2017  Abschluss der Arbeit an dem autobiographischen Roman Die  Sintflut in Sachsen.   2018  2019   Die Sintflut in Sachsen erscheint im März bei Schöffling & Co   Das "Poesiealbum 345" erscheint mit einer Auswahl von  Gedichten und Graphiken von Lutz Leibner.  Im Mai liest Jörg Schüttauf "Die Sintflut in Sachsen" auf MDR Kultur.  Von Juni bis November Stadtschreiber in Dresden.


Adresse

Kunsthaus Koldenhof
Lindenallee 27 OT Koldenhof
17258 Feldberger Seenlandschaft

Öffnungszeiten

25.April - 04.Oktober
Donnerstag - Sonntag
11:00 - 17:00

 

Kontakt

Tel.: 039820 337980
Fax: 039820 337981
Email: info@kunsthaus-koldenhof.de

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